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Raum für Heilkunde

Im Baumgarten 3 • 88633 Heiligenberg •  Tel: 07554 2149228

Naturheilpraxis für Osteopathie • Privatpraxis für Physiotherapie

Jan H. Schaa & Reinhild Noack

Osteopathie bei Kindern

Entwicklungsprobleme

Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten sind vom Kindergarten bis in die Schulzeit und oft noch darüber hinaus eine große Herausforderung oder gar Belastung für die Menschen die mit ihnen zusammen leben, sie fördern und unterichten wollen. Oftmals werden solche jungen Menschen in unserem Schulsystem „ausgesiebt“ und ihre oft bemerkenswerter Fähigkeiten und Begabungen gehen ihnen und der Gesellschaft mehrheitlich verloren.

Bei vielen Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten einschließlich Aufmerksamkeits Defizit (ADS) gab es eine komplizierte und traumatische Geburt mit anschliessender Auffälligkeit der motorischen Entwicklung. Offensichtlich kommt es in allen diesen Fällen zu unterschiedlichen Formen von Leistungseinschränkungen oder Fehlfunktionen.


Der Geburtsprozess

Zum Zeitpunkt der Geburt ist der kindliche Kopf so ausgebildet das er die Kompression während des Geburtsprozesses verkraften und sich sogleich wieder erweitern kann wenn das Baby nach der Geburt schreit.

Auch am unterere Ende des Zentralnervensystems ist das Becken und Kreuzbein so gebildet, daß es die "zusammendrückenden" Kräfte der kontrahierenden Gebärmutter aufnehmen kann und dann durch körperliche Bewegungen nach Geburt wieder ausgleicht. Das Gehirn befindet sich gut geschützt innerhalb des Schädels, die Wirbelsäule schützt das Rückenmark, das den Kopf und das Becken verbindet.

Probleme bei der Geburt und den Wehen können diese Bereiche jedoch beinträchtigen und das Nervensystem folglich von innen irritieren und seine gesunde Entwicklung so erschweren.


Häufig vorkommende Störungen des gesunden Geburtsprozesses:


  • „Falsche Wehen“ vor der eigentlichen Geburt.
  • Frühzeitiger Verlußt des Fruchtwassers
  • Auslösung oder Beschleunigung der Wehen mittels Medikation
  • Lage des Babys in anderer Position als Gesicht unten
  • Sehr lange (>18 Stunden) oder sehr schnelle (< 3 Stunden) Geburt
  • Periduralanästhesie (PDA)
  • Zangen- oder Saugglockengeburt
  • Die Nabelschnur war um den Hals des Babys geschlungen
  • Starke Verlangsamung der Herztöne des Babys
  • Verlangsamung oder Stop im Geburtsprozess
  • Kaiserschnitt


Auch der Zustand des Neugeborenen kann Hinweise auf die Gesundheit seines nervalen Systems geben. Zeichen von möglichen Schwierigkeiten können u. a. sein:


  • Verzögerungen beim kräftigen und gesunden Saugen von mehr als 12 Stunden.
  • Häufiges Erbrechen oder Schwallartiges Spucken nach dem Stillen
  • Zurückbiegen oder werfen des Köpfchen, wenn das Kind auf dem Arm gehalten wird oder auf der Seite liegt
  • Asymetrische schlagende oder zuckende Bewegung der Arme oder der Beine
  • Nicht beruhigbares Schreien über lange Zeit.
  • Übermäßige Schreckhaftigkeit des Säuglings.


Ein weiterer wichtiger Hinweis auf mögliche Probleme ist eine Veränderung der Reihenfolge oder fehlende Stadien in der Bewegungsentwicklung. Diese sollte folgenden Verlauf zeigen:

  • Rollen (seitlich),
  • Robben (flach kriechend, symmetrisch),
  • Krabbeln (auf Händen und Knien, im gekreuztem Muster),
  • (Cruisen) an Möbeln aufrecht, seitlich fortbewegen,
  • Gehen (frei, ohne häufige Stürze nach vorne oder überstreckt nach hinten) .

Jeder dieser Entwicklungsschritte geht mit einer spezifische Reifung des Nervensystems einher. Jede Veränderung läßt deshalb darauf schließen, daß Bereiche des Zentralnervensystems möglicherweise beeinträchtigt worden sind.


Jede Entwicklungsunregelmässigkeit, sollte ernstgenommen und abgeklärt werden!


Oft wird das Stillen in einigen Tagen aufgegeben und das Kind mit Fläschen ernährt. "Spucken" gibt sich nach ein oder zwei Monaten „von selbst“, aber e kommt zu unregelmässigkeiten bei der Verdauung. Das Überstrecken des Rückens und die Extension des Nackens werden weniger auffällig, durch die Weiterentwicklung zum Stehen und zum Gehen, äußern sich nun aber z.B. im "Zehen-Gang".

So kann sich eine Problematik zwar mit der Zeit Kompensieren, kann sich aber auch an einem anderen Ort zeigen.

Kinder im schulpflichtigem Alter mit offenkundigen Problemen haben meist bereits eine Vielzahl medizinischer Interventionen hinter sich und sind durch Schulversagen, Leistungsdruck und Problematisierung verunsichert und frustriert.

Sehr häufig liegen bei solchen Kindern Wahrnehmungsstörung zugrunde, die die Körperwahrnehmung (Gleichgewicht, Raumorientierung, Motorik etc. ), die Sicht- und Gehörfähigkeiten und die Verständnis, Merk und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Diese Kinder profitieren sehr von Behandlungen welche die Muskulo-Skeletale Geschlossenheit ihres Körpers fördern. Eine symptomatische Unterdrückung mit Psychopharmaka erscheint von osteopathischer Sicht hingegen als problematische Intervention.


Ergänzungstherapien wie Neurophysiologisches Training wie INPP, pflegerische Gymnastik, Visuelles- und Gehörwahrnehmungstraining sowie eine naturbelassene ausgeglichene Ernährung mit vollwertigen, natürlichen Nahrungsmittel, schaffen wirkungsvolle Voraussetzung für eine weiter Entwicklung und Nachreifung des Kindes.


Die strukturellen Funktionsstörung, die aus Geburtstraumata resultieren, sollten so früh als möglich behandelt werden, damit die neurologische Entwicklung zufriedenstellend verlaufen kann.


Da die Nennung von Indikationen für osteopathische Anwendungen rechtlich problematisch ist (Stichwort: Abmahnvereine) bitten wir wir Sie uns bei Fragen persönlich zu Kontaktieren.


Kosten der osteopathischen Behandlung:

Erwachsene:

bei Vollverdienenden ca. 75 - 95 EUR‚

(Erstanamnese+ 35 EUR)


Kinder:

Behandlung von Kindern ca. 65 - 85 EUR

(Erstanamnese +35 EUR)


Bei chronischen Erkrankungen deren Behandlung über lange Zeiträume erfolgt, können besondere Vergütungen vereinbart werden bitte sprechen sie uns an.

Bitte Beachten Sie unsere FAQ-Seite mit häufigen Fragen.

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht  für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Wenn immer Sie sich als Besucher dieser Seite über die schwere und Behandelbarkeit ihrer Beschwerden im Unklaren befinden, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, Hausarzt, Facharzt oder an ein Krankenhaus.