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Osteopathie-Praxis
Jan H. Schaa
Reinhild Noack

Massagen

Massage, die “Kunst der Berührung” ist wohl die unmittelbarste Form der Hilfeleistung bei Schmerzen und Unwohlsein. Viele Massagetechniken sind Jahrtausende alt und werden zur Vorbeugung und Behandlung vor allem im Bereich des Muskel-Skelettsystems verwendet. Doch ermöglichen gewisse Massagetechniken es jedoch auch, innere Organe zu beeinflussen.

Massage ist eine Behandlung die dem Patienten Kraft und Energie
zurückgeben und erhalten soll und seine Selbstheilungskräfte anregt.

Die in unserer Praxis eingesetzten Massagearten haben sich als eigenständige Therapien und als sinnvolle Ergänzungen zur osteopathischen und naturheilkundlichen Behandlung bewährt. Wir verwenden vor allem die:

Klassische Massage

Die am weitesten verbreitete Massageform ist die "Klassische Massage" oder auch die "Schwedische Massage", weil ihre Technik um die Jahrhundertwende vom Schweden Henri Peter Ling entwickelt wurde.

Hier wird die Muskulatur gelockert ihre Durchblutung angeregt und so die Nähr- und Sauerstoffversorgung verbessert. Die verwendeten Massagegriffe orientieren sich am Muskelverlauf und seiner Lage.
Auf gewebevorbereitende Techniken folgen lokale und kräftige Knetungen und Walkungen der Muskeln. Lokale Muskelverhärtungen (Myogelosen) werden oft mit kräftigen Druck behandelt.
Die Klassische Massage eignet sich sehr gut um das Allgemeinbefinden zu verbessern, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und um chronische Spannungen auszugleichen - so stellt sie eine sehr gute Ergänzung für jede Naturheilundliche Behandlung dar.

Bindegewebsmassage

Aus der Klassischen Massage entwickelte sich empirisch die Bindegewebsmassage (BGM). Diese behandelt die im Bereich des Bindegewebes befindlichen Reflexzonen welche über Nerven und entsprechende Rückenmarksabschnitte auch mit den inneren Organen verbunden sind. Durch diese Verbindung hat sie einen merklichen Einfluß auf die Grundregulation (nervale Steuerung) der Organe. Sie wird deswegen zur Unterstützung bei verschiedenen Organerkrankungen eingesetzt.

Die Massagetechnik besteht aus relativ oberflächlichen Zug- und Dehnbewegungen im Bereich der Haut und dem darunterliegenden Bindegewebe und Faszien, dabei entsteht an den augeprägten Bindegewebszonen ein charakteristisches “Schneidegefühl”.

Die Bindegewebsmassage bewirkt eine Umstimmung des Vegetativen Nervensystems und hat so eine ausgleichende Wirkung. Häufig kommt es nach 1-2 Stunden zu einer starken Müdigkeit diese sollte nicht durch anregende Mittel unterdrückt werden (Nachruhe!).

Die straffende und durchblutungsfördernde Wirkung für das Bindegewebe ist nicht nur kosmetisch Vorteilhaft, sondern ist auch eine Unterstützung für den allgemeinen Gesundheitszustand.
Rückenbeschwerden, Unterleibsprobleme der Frau, Gelenkserkrankungen sprechen gut auf diese reflektorische Behandlung an.

Rhythmische Massage

Die Rhythmische Massage ist eine eigenständige Massage welche von den Ärztinnen Dr. med. Ita Wegman und Dr. med. Margarethe Hauschka als Therapieform innerhalb der von Rudolf Steiner angeregten Anthroposophischen Medizin entwickelt wurde.

Die Bezeichnung "Rhythmische Massage" weist darauf hin, daß gezielt das “Rhythmische System” des Patienten also seine Atmung und die Flüssigkeitszirkulation angeregt wird. Dieses System stellt durch die ausgleichende und harmonisierende Wirkung im Körper eine Ausgangsbasis für Heilungsprozesse dar.

Diese Anregung wird durch bewußt rhythmische und verbindende Massagegriffe erreicht, welche sich an anatomischen und funktionellen Gegebenheiten des Körpers orientieren. So werden Einseitigkeiten im Organismus ausgeglichen und der eigene Leib bewusster erlebt, wodurch das Lebensgefühl verbessert wird.

In der Behandlung von Krankheitsprozessen des Nervensystems, der inneren Organe, bei chronischen Schwächezuständen und in der Rekonvaleszenz ist die Rhythmische Massage nach anthroposophische Gesichtspunkten ganzheitlich wirksam. Bei Erkrankungen der Muskulatur, des Bindegewebes, der Gelenke, der Wirbelsäule und zur Nachbehandlung von Operationen (auch Narkosefolgen) hat sich die Rhythmische Massage bewährt.

Shiatsu

Shiatsu stammt ursprünglich von der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ab. Mit speziellen Drucktechniken, die der Therapeut mit Fingern, Handflächen, Ellbogen und Knie bei der Behandlung durchführt, werden die Meridiane stimuliert; in diesen Bahnen des Körpers ströhmt die Vitalenergie (Chi).

Störungen und Blockierungen in den Meridianen beeinträchtigen das energetische Gleichgewicht des Menschen. Durch die sanfte, auf dem Boden durchgeführte Behandlung können energetische Blockaden gelößt werden. Shiatsu wird auch in vielen Bereichen der Psychosomatik eingesetzt und hat eine ausgleichende streßlösende und beruhigende Wirkung.

Ich mache ausdrücklich darauf Aufmerksam, daß es sich bei einigen auf dieser Site erwähnten Verfahren / Indikationen um ein in Deutschland nicht schulmedizinisch / schulwissenschaftlich anerkanntes Verfahren handelt und die Wirksamkeit in Deutschland schulmedizinisch / schulwissenschaftlich nicht anerkannt ist und nicht zugesichert wird.
 

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