Hier können Sie sich ausführlich über die Praxis und die von uns angebotenen Verfahren aus dem Bereich der Naturheilkundlichen und osteopathischen Medizin informieren.
DO Osteopathische NaturheDO Osteopathische Naturheilpraxis Jan H. Schaa, Lörrach-Stetten bei Basel Riehen, Südbaden
osteopathie Praxis Jan H. Schaa, Lörrach-Stetten bei Basel (c) 2000, 2001 by Jan H. Schaa (www.jan-schaa.de)
Osteopathie ist ein heilkundliches System zur linderung von vielerlei Beschwerden.Die Osteopathie ist Heilung zu ermöglichen,indem diese Beeinträchtigungen gefunden und sanft korrigiert werden. Gelingt dies, so kann die Funktion wieder normal verlaufen und die dem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte werden wirksam, der Mensch kann gesunden. Man unterscheidet drei große Systeme der Osteopathie: Die Parietale Osteopathie zur
Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems, Die Viszerale Osteopathie zur Behandlung der inneren Organe und Die Craniosacrale Osteopathie zur Behandlung des zentralen Steuerungssystems des Körpers, des Gehirns, und der dieses umgebenden Strukturen. Insgesamt ist die Osteopathie ein in sich geschlossenes Medizinsystem, das den Prinzipien angewandter Anatomie, Physiologie und Pathologie folgt. Die osteopathische Behandlung folgt dabei den von Dr. Still entwickelten Prinzipien.Der Körper ist eine
Einheit. Er ist immer als Ganzes an Gesundheit und Krankheit beteiligt. Der Körper verfügt selbst über die Heilungskräfte derer er bedarf. Struktur und Funktion sind gegenseitig miteinander verbunden. Die rationale osteopathische Behandlung basiert auf dem Wissen und der Anwendung der obigen drei Prinzipien. Osteopathische Therapie bezieht immer den ganzen Menschen in die Behandlung ein: sie versucht, dem Menschen in seiner körperlichen, emotionalen und geistigen Einzigartigkeit gerecht zu
werden und das Behandlungsziel gemeinsam mit ihm zu erreichen. Die osteopathische Behandlung hat eine weite Indikationsbreite zu welcher u.a. Gehören: Erkrankungen des Bewegungsaparates. Beschwerden nach Unfällen, Verletzungen und Operationen Allergische und chronische Erkrankungen. Chronische und akute Schmerzen. Neuralgische Beschwerden und Tinitus. Degenerative Erkrankungen der inneren Organe. Begleittherapie bei systemischen Erkrankungen (Krebs, Aids, Rheuma). Hormonelle und
regulatorische Störungen. Depressionen und Stimmungsschwankungen. Entwicklungsstörungen von Kindern Lörrach Lörrach Loerrach Stetten Schopfheim S Wiesetal Basel Riehen
ilpraxis Jan H. Schaa, Lörrach-Stetten bei Basel Riehen, Südbade
Geburtstrauma:
Eine häufige Ursache von Entwicklungsproblemen Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten
Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten sind vom Kindergarten bis in die Schulzeit und oft noch darüber hinaus eine große Herausforderung oder gar Belastung für die Menschen die mit ihnen zusammen leben, sie fördern und unterichten wollen. Oftmals werden solche jungen Menschen in unserem Schulsystem „ausgesiebt“ und ihre oft bemerkenswerter Fähigkeiten und Begabungen gehen ihnen und der Gesellschaft mehrheitlich verloren.
Bei der überwiegenden Anzahl solcher Kinder
mit Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten einschließlich Aufmerksamkeits Defizit (ADS) und Autismus gab es eine komplizierte und traumatische Geburt. Offensichtlich kommt es in allen diesen Fällen zu unterschiedlichen Formen von Leistungseinschränkungen oder Fehlfunktinen des Nervensystems und oder Gehirns. Wie kommt es also zu solchen Fehlfunktionen? Zum Zeitpunkt der Geburt ist der kindliche Kopf so ausgebildet das er die temporäre Kompression während des
Geburtsprozesses verkraften und sich sogleich wieder erweitern kann wenn das Baby sofort nach der Geburt schreit. Auch am unterere Ende des Zentralnervensystems ist das Becken und Kreuzbein so gebildet, daß es die zusammendrückenden Kräfte der kontrahierenden Gebärmutter aufnehmen kann und dann durch körperliche Bewegungen nach Geburt wieder ausgleicht. Das Gehirn befindet sich gut geschützt innerhalb des
knöchernden Schädels, die Wirbelsäule schützt das Rückenmark, das den Kopf und das Becken verbindet. Probleme bei der Geburt und den Wehen können diese Bereiche beinträchtigen und das Nervensystem folglich von innen stören und seine gesunde Entwicklung so behinderen. „Falsche Wehen“ vor der eigentlichen Geburt. Frühzeitiger Verlußt des Fruchtwassers Auslösung oder Beschleunigung der Wehen mittels Medikation
Lage des Babys in anderer Position als Gesicht unten Sehr lange (>18 Stunden) oder sehr schnelle (< 3 Stunden) Geburt Epiduralanaesthesie Zangen oder Saugglockengeburt Die Nabelschnur war um den Hals des Babys geschlungen Starke Verlangsamung der Herztöne des Babys Verlangsamung oder Stop im Geburtsprozess Kaiserschnitt Auch der Zustand des Neugeborenen kann Hinweise auf die Gesundheit seines nervalen Systems
geben. Zeichen von möglichen Schwierigkeiten können u. a. sein: Verzögerungen beim kräftigen und gesunden Saugen von mehr als 12 Stunden. Erbrechen oder Spucken nach dem Stillen Zurückbiegen oder werfen des Köpfchen, wenn das Kind auf dem Arm gehalten wird oder auf der Seite liegt Asymetrische schlagende oder zuckende Bewegung der Arme oder der Beine Nicht beruhigbares Schreien über lange Zeit. Ein wichtiger Hinweis auf mögliche Probleme ist eine Veränderung der
Reihenfolge oder fehlende Stadien in der Bewegungsentwicklung. Diese sollte folgenden Verlauf zeigen: Rollen (seitlich), Robben (flach kriechend, symmetrisch), Krabbeln (auf Händen und Knien, im gekreuztem Muster), an Möbeln aufrecht, seitlich fortbewegen, Gehen mit ungefähr einem Jahr. Jeder dieser Entwicklungsschritte geht mit einer spezifische Reifung des Nervensystems einher. Jede Veränderung läßt deshalb darauf schließen, daß Bereiche des Zentralnervensystems beeinträchtigt worden
sind. Möglicherweise wird das Saugen in einigen Tagen „erlernt“ oder das Erbrechen gibt sich nach ein oder zwei Monaten „von selbst“. Das Überstrecken des Rückens und die Extension des Nackens werden weniger auffällig durch die Weiterentwicklung zum Stehen und zum Gehen, äußern sich nun aber im Zehen-Gang. Kinder im schulpflichtigem Alter mit offenkundigen Problemen haben meist Wahrnehmungs- funktionsstörung die die Sicht- und Gehörfähigkeiten behinderen und bereits eine
Vielzahl medizinischer Interventionen hinter sich. Diese Kinder bedürfen dringend der strukturellen Behandlung um die Muskulo-Skeletale Geschlossenheit ihres Körpers wieder zu erlangen. Eine kompetente, vollständige osteopathische Behandlung mit exakter, sanfter, Manipulationstherapie kann diesen Kindern sehr helfen. Das allgemeine Wohlbefinden sowie die neurologischen Funktionen können erheblich verbessert werden. Ergänzungstherapien wie Pflegerische Gymnastik, Visuelles-
und Gehörwahrnehmungstraining, Privatunterricht und eine gut-ausgeglichene Diät mit Vollwertigen, natürlichen Nahrungsmittel, schaffen wirkungsvolle Voraussetzung für eine weiter Entwicklung und Nachreifung des Kindes.
Die strukturellen Funktionsstörung, die aus Geburtstraumata resultieren, sollten so früh als möglich behandelt werden, damit die neurologische Entwicklung zufriedenstellend verlaufen kann. Indem man optimale anatomisch-physiologische Verhältnisse wieder herstellt,
können Verhaltens- und Entwicklungsprobleme, abgewendet werden. Häufige Probleme bei Neugeborenen Wenn es eine lange Geburt von mehr als sechzehn Stunden oder „Falsche Wehen“ gegeben hat, kann es zu funktionellen Beeinträchtigungen im Kopfbereich des Kindes kommen. Auch Infekte im Säuglingsalter und insbesondere Impfungen hinterlassen regelmäßig Einschränkungen im Hirnhautbereich bis hin zu obskuren Krankheitserscheinungen. Spucken, Schreien Der Hinterkopfbereich
(occipital-Bereich) ist für den Geburtsprozess von allergrößter Bedeutung da er den Weg des Kindes duch den Geburtskanal leitet. Hier wirken aber auch das Hauptgewicht der Kräfte, wenn es Verzögerungen und Komplikationen im Geburtsverlauf kommt. An dieser Stelle verlassen drei wichtige Hirnnerven den Schädel: der 9. Hirnnerv (N. hypoglossus) welcher für das Saugen und Schlucken wichtig, der 10. Hirnnerv (Vagusnerv) welcher den u.a. den Magen versorgt und verdauungsfördernden wirkt und der
11. Hirnnerv (N. Accesorius) welcher die Hals und Schultermuskulatur versorgt und für die Kopfhaltung und Drehung wichtig ist. Innerhalb des Hinterhaupts ist auch die große Öffnung durch die das Rückenmark austritt. Alle Nervenbahnen, die zu irgendeiner Struktur im Körper unterhalb des Schädels gehen, müssen durch diese Öffnung. Folglich kann, wenn das Hinterhaupt durch Druck beeinträchtigt wird, die Symptomatik des Nervensystems vom Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein, von
mildem Spucken bis zum Kind, das hyperaktiv oder Agressiv ist, unter Aufmerksamkeitsstörungen leidet, das Lernprobleme Ängste oder andere Verhaltenprobleme hat. Ausserdem können auch viele orthopädische, kieferorthopädische, internistische und Augenärztliche Schwierigkeiten durch Probleme in diesem Bereich ausgelöst oder mitverursacht sein. Immer wenn das Baby Mühe mit dem Saugen hat oder häufig Spuckt oder Erbricht wenn es das Köpfchen zurückbiegt oder nur zu einer Seite dreht müssen wir
davon ausgehen daß es zu einem gewissen grad Probleme in diesem Bereich während der Geburt gegeben hat. Ohrinfektionen Das Schläfenbein (Os temporale) ist der Knochen in dem sich das Hörorgan befindet. Dieser kann auch leicht komprimiert werden, weil er sehr nah am Hinterhaupt liegt. So kommt es nicht selten vor, daß
Babys schon in den ersten Lebenswochen an Ohrinfektionen leiden. Wenn es gelingt die die betroffenen Strukturen wieder frei beweglich zu machen erholt sich das Kind alsbald von der Infektion. Infektanfälligkeit Wenn der Kopf von der Forderseite hin rückwärts zusammengedrückt wird kommt es zu einer Stauchung des Schädels in der Mitte seiner Unterseite, ein Problem das häufig bei Fehllagen des Kindes oder nach Saugglockengeburten auftritt. Hier finden sich zu den anderen Probleme
zusätzlich verstärkt Kopffehlhaltungen (sog. KISS-Syndrom) und eine verstäkte Infektanfälligkeit des Nasen-Rachenraumes. Behandlung Der Bereich der Unterseite des Schädels, den wir hauptsächlich bei kleinen Babys betroffen finden ist zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht zu einem Knochen verwachen wie beim Erwachsenen. So früher wir mit der Behandlung nach der Geburt beginnen um so günstiger ist es weil es dann oftmals noch möglich ist Fehlstellungen und Kompressionen ursächlich zu
behandeln bevor die Verknöcherung der Schädelbasis zu weit fortgeschritten ist. Aber auch im späteren Kindesalter können oftmals noch große Verbesserungen erreicht werden. Niemals jedoch darf man Sagen: da könne nichts getan werden... So klein die Fortschritte auch sein mögen – jeder noch so kleine Fortschritt ist lohnend da die Probleme die es gibt fortbestehen können und später im Leben Schwierigkeiten verursachen können. Manipulation Die Hände eines Osteopathen sind tastende und
fühlende Hände. Sie drücken und schieben nicht an den Knochen herum. Sie beobachten, wie das System im inneren funktioniert und wie wir mit den Bewegungen gehen können, um eingeschränkte Bereiche wieder zu befreien. Prognose Das Leben ist immer in Bewegung. Die Lebendigkeit des wachsenden kindlichen Organismus strebt immer nach Weiterentwicklung und wird ihre Möglichkeiten immer ganz und gar ausschöpfen. In der osteopathischen Arbeit werden wir möglicherweise lange Zeit
behandeln; wir können während einer intensiven Periode daran arbeiten über die Hauptschwierigkeit hinwegzukommen und beobachten im weitern dann, daß der Fortschritt, den wir ermöglicht haben, beibehalten wird. “Was wir bei einer Behandlung tun, ist wie eine Tür in einem Haus zu öffnen, so daß die Bewohner im Innern sich frei bewegen können.” Viola Frymann Einige häufige Probleme für welche sich Osteopathie für Kinder empfielt sind:
Stillprobleme, Erbrechen oder Spucken nach dem Stillen Zurückbiegen oder werfen des Köpfchen, Schiefhals, KISS-Syndrom Asymetrische Bewegung der Arme oder der Beine Nicht beruhigbares Schreien über lange Zeit Otitis-Media (Ohr-Infektionen) Verdauungsprobleme, Reizdarm, Verstopfung, Übelkeit Asthma,chronische Tonsillitis, Allergien,Infektanfälligkeit, Bronchitis, Sinusitis Kopfweh, Erschöpfung, Ängste Schädeltrauma, Gehirnerschütterung, Post Concussion Syndrome
Rückenschmerzen, Skoliose, Gliederschmerzen, Wachstumschmerzen Kieferorthopädische Probleme, Malocclusion Krampfleiden, Down Syndrome, Zerebrale Kinderlähmung Lernschwierigkeiten,Verhaltensprobleme, Schulangst, ADD, ADHD Traumatische Verletzung Impfungen